Bettensteuer in München: Hintergründe und Stand 2026
Anders als viele andere deutsche Großstädte wie Berlin (7,5 %), Köln (5 %) oder Frankfurt (2 €) erhebt München aktuell keine Bettensteuer. Der Grund liegt nicht beim Münchner Stadtrat, sondern beim Bayerischen Landtag.
Das Bayerische Bettensteuer-Verbot
Bayern hat das Kommunalabgabengesetz (KAG) dahingehend geändert, dass kommunale Übernachtungssteuern in Bayern nicht erhoben werden dürfen. Begründung: Schutz der bayerischen Hotel- und Gastronomiebranche vor zusätzlichen Kostenfaktoren. Damit ist es Münchens Stadtrat untersagt, eine Bettensteuer einzuführen - selbst wenn er es wollte.
Die Klage vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof
München hat zusammen mit den Städten Bamberg und Günzburg gegen das Verbot geklagt. Argument: Das Verbot verletze die kommunale Selbstverwaltung, die im Grundgesetz garantiert ist. Eine Stadt wie München müsse selbst entscheiden dürfen, ob sie eine Bettensteuer erhebt.
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat die Klage am 14. November 2025 abgewiesen. Die Richter sahen in dem Verbot keinen unzulässigen Eingriff in die kommunale Finanzhoheit. Die Begründung: Es sei legitim, dass der Landesgesetzgeber bayerische Hotels und Pensionen vor zusätzlichen Kostenfaktoren schütze - das stelle ein gewichtiges öffentliches Interesse dar.
Wie geht es weiter?
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat angekündigt, die Frage vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe klären zu lassen. Die Stadt argumentiert, dass das Bayerische KAG-Verbot in den Kernbereich der grundgesetzlich geschützten kommunalen Selbstverwaltung eingreift. Eine Entscheidung ist nicht vor 2027 zu erwarten.
Bis dahin gilt für Vermieter in München: Keine Bettensteuer-Pflicht. Die übrigen rechtlichen Anforderungen (Meldeschein für ausländische Gäste, DSGVO, Gewerbeanmeldung bei größerem Umfang) bleiben davon unberührt.
Wofür Alooa in München gut ist
Auch ohne Bettensteuer-Abrechnung gibt es genug Aufwand rund um eine Ferienwohnung: Meldescheine für ausländische Gäste, digitaler Check-in statt persönlicher Schlüsselübergabe, automatischer Versand des Schlüsselcodes, Synchronisation der Buchungen aus Smoobu, Booking.com oder Airbnb. Alooa übernimmt das alles.
Falls die Bettensteuer in Bayern doch wieder zugelassen wird - etwa nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts - ist Alooa technisch vorbereitet. Die Steuer-Engine kann mit einer einzigen Vorlage aktiviert werden, dann läuft die Berechnung tagesgenau, mit allen Befreiungen und korrekter Quartalsabrechnung.
Digitaler Check-in statt Schlüsselübergabe
Viele Vermieter in München kennen das Problem: Der Gast reist irgendwann am Nachmittag an, man wartet vor Ort, übergibt den Schlüssel und erklärt die Wohnung. Mit einem digitalen Check-in und einem elektronischen Türschloss oder Schlüsselkasten entfällt die persönliche Übergabe komplett.
Alooa verschickt automatisch eine Check-in-E-Mail an den Gast - typischerweise einige Tage vor der Anreise. Alternativ hängst du einfach einen QR-Code an die Haustür: Der Gast scannt ihn bei der Ankunft und checkt direkt vor Ort digital ein. Nach dem Check-in erhält er den Zugangscode per E-Mail. Du musst nicht einmal in München sein.
Für wen eignet sich Alooa?
Alooa wurde speziell für private Vermieter und kleine Beherbergungsbetriebe entwickelt, die ihre Ferienwohnung über Plattformen wie Booking.com, Airbnb oder FeWo-direkt vermieten. Ob du eine einzelne Ferienwohnung im Glockenbachviertel, ein Apartment in Schwabing oder ein Ferienhaus im Münchner Umland betreibst - Alooa skaliert mit deinen Anforderungen.